Die besten Tipps zum Aufräumen der Wohnung

Die besten Tipps zum Aufräumen der Wohnung 

Wie bereits der Name nahelegt, ist eine Wohnung ein Raum, der be- und in dem gewohnt wird. Insofern müssen in einer Wohnung keineswegs sterile Laborbedingungen herrschen und es muss auch nicht so ordentlich sein, dass sich niemand traut, sich frei in der Wohnung zu bewegen, um die Ordnung nicht durcheinanderzubringen.

Aber eine gewisse Grundordnung sollte doch in der Wohnung vorhanden sein, denn diese ist wichtig, damit sich die Bewohner auch tatsächlich in ihrer Wohnung wohlfühlen.

Zudem ist es recht unangenehm, sowohl für die Bewohner als auch für mögliche Besucher, wenn die Couch und der Tisch erst mühsam leer geräumt werden müssen, damit es überhaupt möglich wird, sich zu setzen oder etwas abzustellen. Mit den richtigen Tipps und Tricks ist es aber auch gar nicht so schwer, die Wohnung aufzuräumen und dauerhaft in einem ordentlichen Zustand zu halten.

Einige der effektivsten Tricks und besten Tipps zum
Aufräumen der Wohnung verrät die folgende Übersicht:
 

1. Tipp: in Etappen aufräumen

Viele kennen den berühmten Frühjahrsputz, bei dem die gesamte Wohnung auf Vordermann gebracht wird. Daneben finden häufig auch vor Feiertagen oder besonderen Ereignissen größere Putzaktionen statt. An sich ist daran natürlich nichts auszusetzen, aber die Sache hat zwei Schwachstellen. Zum einen wächst die Unordnung bis zum großen Putztag kontinuierlich, beispielsweise weil die Kleider bis dahin irgendwo abgelegt werden, Bücher und andere Gegenstände nach der Benutzung einfach liegen bleiben und auch die Papierberge auf dem Schreibtisch immer größer werden.

Zum anderen braucht es sehr viel mehr Überwindung für eine große Putzaktion als für kleine Aufräumeinheiten. Es fällt wesentlich leichter, zehn Schriftstücke durchzusehen und abzuheften als sich an einen riesengroßen Papierstapel zu wagen.

Anstelle einer umfangreichen Aufräumaktion ist es daher sinnvoller, mehrere kleine Etappen einzuplanen, durch die die Wohnung dann eben Schritt für Schritt aufgeräumt wird. 

2. Tipp: mit Sichtbarem anfangen

Für die Motivation ist wichtig, dass Ergebnisse zu sehen sind. Ratsam ist daher, mit dem Aufräumen an einer Stelle zu beginnen, an der sich sofort eine Wirkung zeigt. Dies kann beispielsweise der Fußboden sein, denn ein freier und sauberer Fußboden lässt einen Raum immer gleich ein Stück ordentlicher wirken, selbst wenn ansonsten noch Unordnung herrscht.

Eine andere Möglichkeit ist, mit den Fenstern zu beginnen, denn auch hier sind sofort Ergebnisse sichtbar. Wer hingegen mit seinem Kleiderschrank beginnt, den er zwar stundenlang sorgfältig aufräumt, danach aber verschließt, sieht das Ergebnis seiner Arbeit nicht.

Hinter den verschlossenen Türen ist der Schrank ordentlich, das Chaos im Raum ist aber geblieben. Dies kann sich auf die Lust, weiter aufzuräumen, sehr nachteilig auswirken.   

3. Tipp: erst ausmisten, dann aufräumen

Um richtig aufräumen und Ordnung schaffen zu können, muss zunächst einmal ausgemistet werden. Im Laufe der Zeit sammeln sich allerlei Dinge an, die nicht mehr benötigt werden, nicht mehr gefallen und letztlich nur Platz wegnehmen. Solche Dinge müssen nicht ordentlich verstaut, sondern können ruhigen Gewissens ausgemistet werden.

Für diejenigen, die sich nur schwer von Dingen trennen können, gibt es eine Methode, die sich in der Praxis durchaus bewährt hat. Geht es beispielsweise um Kleidung, werden alle Kleidungsstücke in drei Haufen aufgeteilt. Der erste Haufen besteht aus den Kleidungsstücken, die oft und gerne getragen werden. Auf dem zweiten Haufen landen alle die Kleidungsstücke, die kaputt und abgetragen sind, nicht mehr passen oder nicht mehr gefallen.

Der dritte Haufen ist für Kleidungsstücke gedacht, die zwar schon lange nicht mehr getragen wurden, die der Besitzer aber vielleicht doch noch gebrauchen könnte. Die Kleidungsstücke vom ersten Haufen werden dann wieder ordentlich in den gereinigten Schrank verräumt. Die Kleidungsstücke vom dritten Haufen werden, je nach Zustand, verschenkt, gespendet, verkauft oder weggeschmissen.

Die Kleidungsstücke vom zweiten Haufen werden verpackt und in den Keller oder auf den Dachboden gebracht. Werden diese Kleidungsstücke in den kommenden sechs Monaten nicht vermisst, werden sie auch nicht mehr benötigt und können wie der zweite Haufen ausgemistet werden.   

4. Tipp: alle Wege nutzen

Jeder geht jeden Tag mehrfach von einem Raum in einen anderen. Diese Wege können genutzt werden, um bestimmte Dinge gleich in den Raum mitzunehmen, wo sie eigentlich hingehören oder für das Aufräumen benötigt werden. Wer beispielsweise ein Buch oder eine Zeitschrift mit ins Badezimmer genommen hat, neigt dazu, das Buch oder die Zeitschrift einfach liegen zu lassen.

Beim Aufräumen müssen die Bücher und Zeitschriften dann aber erst in der ganzen Wohnung zusammengesammelt werden, bevor sie verräumt werden können. Gleiches gilt für beispielsweise Gläser und Geschirr, die gerne aus der Küche ins Kinderzimmer oder ins Wohnzimmer mitgenommen, aber erst beim Aufräumen wieder in die Küche zurückgebracht werden.

Um sich das Aufräumen zu erleichtern, ist es also sinnvoll, nicht mit leeren Händen durch die Wohnung zu gehen, sondern die Wege zu nutzen, um bei Gelegenheit gleich den einen oder anderen Gegenstand mitzunehmen. 

5. Tipp: Ordnung halten

Es ist eigentlich ganz einfach, dauerhaft Ordnung zu halten, wenn drei Grundregeln eingehalten werden:  

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Die erste Regel lautet, dass alles seinen festen Platz hat und auch wieder an diesen Platz zurückkehrt, nachdem es benutzt wurde. Ein Hauptgrund für Unordnung ist nämlich, dass viele Dinge einfach liegen gelassen werden. Werden sie jedoch direkt wieder an ihren Platz gebracht, kann erst gar kein Chaos entstehen.

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Die zweite Regel lautet, dass jeder Ort wieder in seinen Ursprungszustand versetzt wird. Wer beispielsweise in eine Decke eingekuschelt auf der Couch gelegen hat, legt diese Decke wieder zusammen, wenn er aufsteht. Wer geduscht hat, lässt das Duschtuch nicht im Badezimmer liegen, sondern bringt es in den Wäschekorb oder zur Waschmaschine.

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Die dritte Regel lautet, dass immer dann, wenn ein neuer Gegenstand gekauft wird, der entsprechende alte Gegenstand entsorgt wird. Viele kaufen beispielsweise neue Schuhe, eine neue Hose oder auch einen Haushaltsgegenstand, weil die alten Schuhe abgetragen sind, die alte Hose nicht mehr passt oder der alte Haushaltsgegenstand beschädigt ist.

Statt die alten Gegenstände wegzuwerfen, werden sie recht häufig aber weiterhin aufgehoben, weil sie ja vielleicht irgendwann irgendwie doch noch gebraucht werden könnten oder eigentlich doch noch nicht ganz kaputt sind. Im Laufe der Zeit füllen sich die Schränke dadurch aber mit unnötigem Kram.

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