Nebenkostenabrechnungen falsch berechnet

Nebenkostenabrechnungen falsch berechnet 

Immobilien und Grundstücke als Kapitalanlage zu erwerben, hat auch hierzulande eine lange Tradition. Dabei geht es sicher nicht nur um die „Spekulation“, mit der man Anteile an Immobilien-Fonds erwerben kann.

Vor allem ein kleines Häuschen, mit einer Einliegerwohnung für Vermietungen, galt lange Zeit als eine gute Vorsorge für das Alter, in dem man sich mit kleinen Mieteinnahmen auch noch ein zusätzliches Einkommen für das Alter sichern konnte. Bis vor wenigen Monaten häuften sich, dann die Berichte in der landesweiten Presse, die sowohl Mieter als auch Vermieter sehr stark verunsicherten.

Aber auch die „Quittung“ die dafür hereinkam, ist sicher von Mietern und Vermietern mit Vorsicht zu genießen. In erster Linie haben hier sicher „Wohnungsverwaltungen“ und Immobilienmakler sehr von der Angst der Vermieter profitiert, die sie vor den Mietnomaden berechtigterweise hatten.

 

Die Vermietungen über diese Vermittler, sind dabei mitunter auch damit verbunden, dass die Makler auch weiterhin die „Mietabrechnung“ und die Immobilienverwaltung für den Vermieter übernehmen. Dies ist aber auch nicht immer das optimale für beide Parteien. Grund ist einfach, dass in diesen schnell zusammengezimmerten Wohnungsverwaltungen oft sehr schlampig gearbeitet wird. Dabei kann es dann auch vorkommen, dass Mieter lange über die vorgegebene Frist auf ihre Nebenkostenabrechnungen warten müssen, die schlussendlich auch noch falsch berechnet wurde.

Verständnis für Vermieter

In einem aktuellen Fall, aus dem braunschweiger Zentrum, hat derzeit eine Hausgemeinschaft aus 7 Mietparteien und einem älteren Senior dieses Problem, mit der zuständigen Wohnungsverwaltung. Hier ist die Hausgemeinschaft und das Verhältnis zu dem Vermieter jedoch so „gefestigt“ dass die langjährigen Mieter, die z.T. mehrere Jahrzehnte im Haus wohnen, durchaus Verständnis für ihren alternden Vermieter haben. Auf solche Situationen kann, man sich jedoch in den seltensten Fällen verlassen. Denn oft gibt es diese langjährigen Mietverhältnisse nicht mehr. Aber auch die Bereitschaft und dieses Verständnis findet man sicher längst nicht überall.

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