7 Haushaltstipps für die warme Jahreszeit

7 Haushaltstipps für die warme Jahreszeit

Der Sommer bringt nicht nur tolles Wetter mit viel Sonnenschein und Wärme mit sich. Sondern er hat auch ein paar unschöne Seiten im Gepäck: Fruchtfliegen sind allgegenwärtig, der Mülleimer verbreitet einen üblen Geruch und nachts kann die Hitze den Schlaf rauben.

7 Haushaltstipps für die warme Jahreszeit

Doch mit den richtigen Tricks lassen sich die meisten Problemchen gut lösen. Hier sind sieben Haushaltstipps für die warme Jahreszeit!

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Haushaltstipp Nr. 1: Fruchtfliegen mit Bier in die Flucht schlagen.

Kaum steht etwas frisches Obst in der Küche, sind auch schon die ersten Fruchtfliegen da. Die kleinen Plagegeister legen bis zu 400 Eier am Tag und wenn die Temperaturen die 25-Grad-Marke übersteigen, schlüpfen die Larven nach gerade einmal 24 Stunden.

Kein Wunder also, dass sich Fruchtfliegen rasend schnell vermehren. Dabei sind Fruchtfliegen zwar nicht gefährlich oder schädlich, aber eben furchtbar lästig.

Im Handel gibt es Fruchtfliegenfallen in verschiedenen Varianten zu kaufen. Das Problem ist nur, dass sich die lästigen Plagegeister davon oft kaum beeindrucken lassen. Doch es gibt eine simple Lösung: Bier.

Fruchtfliegen mögen die Süße, die in Bier enthalten ist, sehr. Deshalb macht es Sinn, ein Glas mit etwas Bier zu befüllen. Anschließend wird das Glas mit einem Stück Frischhaltefolie abgedeckt, die mit einem Gummiband fixiert wird.

Dann werden ein paar kleine Löcher in die Folie gestochen und die Falle neben der Obstschale aufgestellt. Die Fruchtfliegen werden von dem Geruch angezogen und kommen durch die Löcher in das Glas – aber nicht mehr heraus.

Übrigens:

Wer sein Bier lieber selbst trinken möchte, kann stattdessen auch Rotwein oder Apfelessig nehmen.

Haushaltstipp Nr. 2: Reifes Obst zu Smoothies verarbeiten.

Wenn es schön warm ist, wird Obst auch schneller reif. Doch Obst, das schon sehr reif ist oder ein paar Druckstellen hat, muss nicht entsorgt werden. Es eignet sich nämlich prima für aromatische Smoothies.

Dafür werden die Früchte püriert und nach Belieben mit Wasser, Milch oder Joghurt vermischt. Dann noch ein paar Eiswürfel dazu – und schon ist eine leckere und gesunde Erfrischung fertig.

Haushaltstipp Nr. 3: Stinkenden Mülleimern mit Katzenstreu verbeugen.

Auch wenn der Mülleimer häufig geleert und der Müllbeutel dauernd gewechselt wird:

Der üble Geruch hält sich hartnäckig. Der Grund dafür ist, dass die Abfälle durch die hohen Temperaturen besonders schnell verkommen. Es bildet sich Feuchtigkeit und die Fäulnisbakterien leisten ganze Arbeit.

Ein einfacher Trick, der effektiv Abhilfe schafft, ist, etwas Katzenstreu auf den Mülleimerboden zu geben. Die Katzenstreu bindet zum einen die unangenehmen Gerüche. Zum anderen saugt die Katzenstreu die Feuchtigkeit im Mülleimer auf. Dadurch wird der Zersetzungsprozess zusätzlich verlangsamt.

Haushaltstipp Nr. 4: Richtig lüften.

Die Wohnung richtig zu lüften, ist das ganze Jahr über sehr wichtig. Doch im Sommer geht es nicht nur darum, alte, abgestandene Luft gegen Frischluft auszutauschen und die Feuchtigkeit aus den Räumen zu befördern.

Vielmehr soll das Lüften auch vermeiden, dass es in der Wohnung heiß und stickig ist.

Das gelingt so:

  • Tagsüber sollten die Fenster und Türen geschlossen bleiben. Gibt es Jalousien, sollten diese zugezogen werden. Auf diese Weise heizt sich die Wohnung erst gar nicht auf.

  • Die Zeit fürs Lüften ist gekommen, wenn es draußen kühler ist als in der Wohnung. Im Sommer ist das meist am frühen Morgen und gegen Abend der Fall. Wenn die Temperaturen draußen steigen, sollten die Fenster und Türen geschlossen werden.

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  • Beim Lüften sollte ein Durchzug entstehen, damit die Luft ordentlich ausgetauscht wird. Deshalb sollten mehrere Fenster und Türen gleichzeitig und dabei weit genug geöffnet werden.

  • Wichtig ist auch, nicht zu kurz zu lüften. Optimal ist, wenn solange gelüftet wird, wie die Temperaturen in der Wohnung höher sind als draußen. Das kann ruhig auch die ganze Nacht über sein.

Haushaltstipp Nr. 5: Mit nassen Laken für ein kühles Schlafzimmer sorgen.

Wenn alles Lüften nichts gebracht hat und die Temperatur im Schlafzimmer weit jenseits der 30-Grad-Marke liegt, wird es mit einem erholsamen Schlaf schwierig. Ein Ventilator kann dann zwar Abhilfe schaffen. Nur bringt die durcheinandergewirbelte Luft nicht viel, wenn das ständige Surren stört.

Eine gute Alternative kann dann ein nasses Laken aus Baumwolle sein, das vor das Fenster gehängt wird. Der Baumwollstoff speichert die Feuchtigkeit und gibt sie nur langsam wieder ab. Gleichzeitig entzieht der Trocknungsvorgang der Luft die Wärme. So bleibt das Schlafzimmer zumindest eine Zeit lang kühl.

Haushaltstipp Nr. 6: Bei Elektrogeräten den Stecker ziehen.

Ob Computer, Fernseher, Kühlschrank, Lampen oder das eingesteckte Ladegerät vom Smartphone: Geräte, die gerade nicht in Gebrauch sind, sollten ausgeschaltet werden. Denn im Dauerbetrieb erzeugen sie Wärme. Und wenn es sowieso schon heiß ist, sind zusätzliche Wärmequellen unnötig.

Den Stecker zu ziehen, spart außerdem nicht nur Strom. Vielmehr sinkt auch die Gefahr, dass die Geräte bei einem sommerlichen Wärmegewitter Schaden nehmen.

Haushaltstipp Nr. 7: Lauwarm duschen.

Eine kalte Dusche sorgt für eine angenehme Erfrischung. Allerdings hält dieser Effekt nur sehr kurz an. Denn der Körper setzt Energie ein, um den Körper nach einer kalten Dusche wieder aufzuwärmen. Der Kreislauf kommt dadurch erst so richtig in Schwung – noch mehr Schwitzen ist die Folge.

Damit die Erfrischung länger anhält, sollte im Sommer deshalb nur lauwarm geduscht werden. So muss der Körper nämlich keine großartigen Temperaturunterschiede ausgleichen.

Was fürs Duschen gilt, gilt übrigens auch für Getränke. Natürlich ist es verlockend, zu einem kalten Getränk aus dem Kühlschrank oder mit vielen Eiswürfeln zu greifen.

Aber auch hier arbeitet der Körper gegen den Kälteschock an. Vermehrtes Schwitzen und noch mehr Durst sind die Folge. Besser ist daher, es bei zimmerwarmen Getränken zu belassen.

Und noch ein Extra-Tipp zum Schluss

Sommerzeit ist Grillzeit! Um zu vermeiden, dass das Grillgut am Rost festklebt, wird meist zu Alufolie oder Öl gegriffen. Doch Alufolie ist schlecht für die Umwelt und steht im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Öl wiederum kann sich entzünden.

Eine unbedenkliche und umweltfreundliche Lösung ist eine rohe, halbierte Kartoffel. Nachdem der Grill heiß ist, wird der Grillrost mit der Kartoffel abgerieben. Die Wärme erzieht der Knolle Stärke, die sich wie eine Art Antihaftbeschichtung auf das Gitter legt.

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Robert Kaminski, 46 Jahre, Rechtsanwalt Mietrecht, Bernd Schuster, 51 Jahre, Geschäftsführer einer Hausverwaltung, Marion Sachmann, 38 Jahre, Immobilienmaklerin und Tobias Bechtel, 39 Jahre Bauunternehmer, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Ratgeber zum Thema Immobilien, Vermietung, Mietrecht und Wohnungssuche.

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